Am Freitagnachmittag, 29. August, packten rund 30 Bürgerinnen und Bürger am Beiese gemeinsam an, um ihren Stadtteil sauberer zu machen. Organisiert wurde die Aktion von Bünyamin Dilik, Stadtratskandidat, und Gudula Mueller-Töwe vom Diakonischen Werk.
Unter den Teilnehmenden waren Erwachsene, Kinder, ehemalige Anwohner sowie Menschen aus der Ukraine, Rumänien, Bulgarien, Afghanistan, der Türkei und Georgien. In nur zweieinhalb Stunden füllten die Helferinnen und Helfer rund 50 Müllsäcke.
Doch der eigentliche Handlungsbedarf geht weit über das Aufräumen hinaus: Der Spielplatz in Beiese ist kaum nutzbar. Spielgeräte fehlen, das Gras steht mannshoch, der Boden ist von Wildschweinen verwühlt und von Maulwurfshügeln übersät. „Die Anwohnerinnen und Anwohner sind bereit, mit anzupacken, aber aus eigener Kraft können wir das nicht schaffen“, erklärte Mitorganisatorin Gudula Mueller-Töwe, Sozialarbeiterin beim Diakonischen Werk. Sie ist dem Stadtteil und seinen Bewohnern seit vielen Jahren eng verbunden und kennt deren Sorgen gut. Als nächste Schritte müsse dringend der Rasen geschnitten und frischer Sand für den Sandkasten besorgt werden.
Deshalb suchen die Beteiligten nach Unterstützung, Sponsoren und Helfern, um das Gelände wieder in einen Zustand zu bringen, der allen Bewohnern zugutekommt.
Auch Ralf Beßler, Bürgermeisterkandidat, war vor Ort und machte sich ein Bild von der Situation. Er hörte den Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner zu, die nicht nur den Zustand des Spielplatzes, sondern auch die schlechten Straßen in Beiese kritisieren.
Die Initiatoren betonten: Jede Hilfe sei willkommen, ob durch Sponsoring, ehrenamtliches Engagement oder städtische Unterstützung. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Menschen oder Unternehmen melden, die mithelfen wollen. Gemeinsam können wir es schaffen, Beiese wieder lebenswert zu machen“, sagte Dilik.