Anna kommt als junge Lehrerin nach Cobbenrode. Ins konservative Sauerland. Hier, in der tiefsten Provinz, erkämpft sie sich Rechte, über die in den Metropolen Frauenrechtlerinnen noch diskutieren. Henning Sußebach hat die Geschichte seiner Urgroßmutter aufgeschrieben, die umgesetzt hat, was erst Jahrzehnte später Normalität wurde.
Der Autor von „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ ist am Montag, 1. September, Gast der Literaturtage. Um 19.30 Uhr stellt er auf Einladung der Buchhandlung Schmitz und der Stadtbücherei sein Buch im Evangelischen Gymnasium vor.
Mit „Was uns die Ahnen sagen“ hob die Wochenzeitung Die Zeit das Werk kürzlich auf ihre Titelseite. Das Portal t-online stellte es in einem Interview mit dem Autor vor. Elke Heidenreich, Buchexpertin, lobte im WDR: „Ein wunderbares Buch“, das Zeitgeschichte lebendig mache. Anna sieht sie als Feministin in der Provinz.
Persönliche Geschichte verknüpft Henning Sußebach, preisgekrönter Journalist, schlaglichtartig mit zeitgleichen Ereignissen der Weltgeschichte. In diesem Kontext wird deutlich, welch besondere Frau „Anna“ war.

Die Literaturtage warten im Winterhalbjahr mit weiteren Highlights auf. Fest steht bereits, dass es eine Lesung mit Florian Schröder gibt. Der sprachgewandte Kabarettist wird am Mittwoch, 28. Januar 2026, ebenfalls in der EGM-Aula, zu Gast sein.
Vorher, Anfang Dezember, ist Robin Alexander zu Gast in Meinerzhagen. Der stellvertretende Chefredakteur der Welt ist intimer Kenner der Berliner Politszene und häufiger Gast in Talkshows. Er stellt sein neues Buch vor: „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“.
Lesung:
Henning Sußebach: „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“
Montag, 1. September, 19.30 Uhr
Evangelisches Gymnasium Meinerzhagen
Vorverkauf: Buchhandlung Schmitz und Stadtbücherei Meinerzhagen
VVK 15 Euro, ermäßigt 10 Euro | Abendkasse 17 Euro, ermäßigt 12 Euro